INNOVATIVE SANIERUNGEN
Durch den Einsatz von effektiven und kostengünstigen Sanierungstechniken bei geeigneten Standorten schaffen wir Alternativen zu den oft über 10 Jahre laufenden konventionellen Pumpmaßnahmen und Bodenluftabsaugungen.
Wir planen, bewerten und überwachen
Mikrobiologische Sanierungen
Eine zentrale Vorraussetzung für den biologischen Abbau z.B. chlorierter Kohlenwasserstoffe (LCKW) ist der Aufbau von stabilen Redoxmilieubedingungen im Bereich des zu behandelnden Bodens bzw. des Grundwassers.Des weiteren bedarf es notwendig der Versorgung mit geeigneten energiereichen Substraten (Cosubstraten), ohne die eine mikrobielle LCKW-Dechlorierung nicht möglich ist.
Die bakterielle Tätigkeit bei Bodenbelastungen durch Mineralöl (Tankstellen, Tanklager) hatte man sich schon den den 80er Jahren zunutze gemacht und oberflächlich Mieten des kontaminierten Materials aufgeschüttet und diese z.B. mit Dünger und Sauerstoff behandelt.
Der verstärkte mikrobielle Abbau von Schadstoffen (vor allem BTX, PAK und LCKW) kann unter bestimmten Bedingungen durch Zugabe von Cosubstraten gezielt angeregt und gesteuert werden. Hierbei haben sich in den letzten Jahren verschiedene in-situ-Behandlungen herausgebildet: - aktive Sanierungen mit Nährstoffzufuhr und hydraulischer Kreislaufführung,
- Injizierung von Nährstofflösungen in den kontaminierten Bereich bei passivem Transport mit dem Grundwasser (ENA = enhanced natural attenuation)
- das Beobachten des natürlichen Reinigungsvermögens (MNA = Monitored Natural Attenuation) ist streng genommen kein Sanierungsverfahren, ist aber für die Beurteilung der Schadstofffahne im Grundwasser oder Nach- sorgeempfehlungen oft unerlässlich.
chemische in situ Oxidation (ISCO)
Die In-Situ-Behandlung stark kontaminierter Schadenszentren ist unter bestimmten hydrogeo-chemischen Bedingungen auch durch die Zugabe starker Oxidationsmittel möglich. In der technischen Umsetzung wird ein relativ enges Raster aus speziellen Injektionsbrunnen am Standort installiert.
Die Zugabe der Oxidationsmittel muß aufgrund der Heftigkeit der chemischen Reaktionen im Grundwasser mittels verschiedener Steuergrößen, z.B. Temperatur, Druck, Redoxmilieu und pH-Wert sehr genau kontrolliert werden. Im günstigen Fall kann so nach wenigen Injektionsintervallen das Schadenszentrum so weit chemisch oxidiert werden, dass die verbleibenden Restkontaminationen durch biologische Prozesse abgebaut werden können. Geeignet ist z.B. Kaliumpermangenat für die chemische Zerstörung von LCKW. Momentan arbeiten wir mit Wasserstoffperoxid bei Zugabe von katalytisch wirksamen Eisen (Fentons Reagens) an der Sanierung eines Teerölschadens (PAK, BTX-Aromaten) .








